Die wirkliche Ursache der weltweiten Finanzkrise 2008 liegt im ständigen Anwachsen riesiger Geldvermögen in den Händen weniger. In einer kapitalistischen Wirtschaft steigt der Anteil der Profi te auf Kosten der Löhne zwangsläufi g durch den Druck zur Verzinsung. Das geht gut, solange diese Gewinne produktiv investiert werden, aber der Anteil der Investitionen geht weltweit zurück.

Die von der Regierung vorgelegte „Reform“ der Krankenkassen wird vermutlich teurer statt billiger. Diese Reform bringt Zentralisierung statt Bürgernähe und bezieht wichtige Teile des Sozialversicherungssystems, wie die Kassen der Landesbediensteten, gar nicht ein. Sie basiert auf Halbwahrheiten und bringt das Gesamtsystem, das auf Landesstrukturen aufbaut, völlig durcheinander.

Die Zuwanderung der letzten Jahre, vor allem die Flüchtlingsbewegung, löste in Österreich und Europa gemischte Gefühle aus. Mitgefühl und Hilfsbereitschaft, Besorgnis und Ängste sowie Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung. Politische Gruppierungen benutzen diese Unsicherheiten, um daraus politisches Kapital zu schlagen – eine gefährliche Entwicklung.

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