Thomas Baum beschreibt den Alltag, das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen in einem fi ktiven Mietshaus im Multi-Kulti-Viertel Franckstraße. Es ist eine Milieustudie, in der die Zuschauer mit vielen Klischees konfrontiert werden und Derbes und Deftiges zum Lebensalltag der Mieter gehören.

 

Der Autor setzt sich quasi augenzwinkernd mit dem Miteinander, mit Integration und Asylpolitik auseinander. „Wer darf wann Lärm machen? Wer ist verantwortlich für die Reinigung des Treppenhauses, für die Müllentsorgung...?“

 

Diese alltäglichen Fragen werden im Kontext mit dem Thema Asylpolitik und Integration zu einem weit größeren Problem als dies normalerweise der Fall ist. Für das Theater Phönix als Auftragsarbeit (2011) geschrieben, von der Kritik in der Bandbreite von „Sozialkitsch- Klamotte“, „Hinterhofkomödie“ und „groteske Milieustudie“ bezeichnet, bietet dieses Stück Unterhaltung mit ernstem Hintergrund.

 

Thomas Baum hat die Form der Groteske für diese durchgehend aktuelle Problematik gewählt; die Zuschauer/Zuhörer werden aber nicht nur mit oberflächlichen Klischees konfrontiert, die Figuren zeigen im Verlaufe der Handlung durchaus verschiedene Facetten, die es ihnen ermöglichen ihren Alltag zu bewältigen.

 

„Es geht auch um das Lachen und den humorvollen Umgang mit Klischees“ (Eva Hosemann, Regisseurin).

 

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© Haderer

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