20 Anmeldungen, noch fünfzehn dazu, noch einmal zehn, usw... Letztlich wollten aber über 70 Personen den von der Arbeitsgruppe „Migration“ organisierten Ausflug zu unseren nördlichen Nachbarn mitmachen. Wir wollten niemanden zu Hause lassen, obwohl die Anmeldungsfrist schon längst vorüber war.

Ja, aber gibt es so große Busse? Wir hatten Glück. Im Doppeldecker nach englischer Art fanden alle Platz. Natürlich auch unser Landespräsident Heinz Hillinger.
Aber das nächste Hindernis wartete schon: Baustellen zwangen unseren Buslenker dazu, einige Umwege zu fahren, sodass unser minutiös geplantes Programm zuerst einmal völlig durcheinander kam.
Den Aufenthalt in Hohenfurt (Vyssy Brod) mussten wir aus zeitlichen Gründen streichen, dafür aber waren wir sehr pünktlich in Rosenberg, wo wir in einem traditionellen Gasthaus/Hotel kulinarisch bestens versorgt wurden.
Der schöne Herbsttag erlaubte uns überdies, im geräumigen Garten zu sitzen mit herrlichem Blick auf den Stammsitz des Geschlechts der Rosenberger. Wuchtig thront das Schloss ( eigentlich zwei Schlösser) über der Moldau, reich an Geschichte und „Gschichtln“.
Pünktlich trafen wir in Krumau ein, wo uns bereits unsere zwei Stadtführer erwarteten.
Eine Gruppe begann mit der Erkundung des weitläufigen Schlossareals, die andere Gruppe, die etwas gehschwachen Ausflügler, blieb bei ihrem Kulturspaziergang im Zentrum und lauschte den Ausführungen von Stanislav in deutscher Sprache.  Witigonen, Rosenberger, Schwarzenberg, Habsburger etc....In Krumau spiegelt sich im Kleinen die wechselhafte Geschichte Böhmens, eng verknüpft mit jener Österreichs.
Den Überblick über alle TeilnehmerInnen zu behalten war nicht  ganz einfach, schließlich waren aber doch allebeim Autobus.
Der Dank dafür gilt natürlich den Betreuerinnen von Migrare, die uns nicht nur sprachlich (Übersetzung) sondern auch organisatorisch zur Seite standen.  
Etwas müde fuhren wir nach Linz zurück, allerdings musste vorher noch ein Einkaufsstopp eingeschoben werden, sodass alle zufrieden sein konnten.
Schön war es, mit so vielen Menschen unterschiedlicher Herkunft unterwegs zu sein, aber auch ein wenig anstrengend.

2016 ausflug krumau

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