Diskussion zum Thema „Alter und Migration“ im dorftv am 16. September. Die Arbeitsgruppe „Migration“ im PVOÖ hatte dieses Gespräch organisiert, wobei Landessekretär Hans Eichinger die Führungsebene des PVOÖ vertrat. Gemeinsam mit der Integrationssprecherin der SPÖ im Linzer Gemeinderat GRin Ana Martincevic, Katharina Siegl, Vertreterin der GKK, Dr. Jasim Kicin, praktischer Arzt mit Migrationshintergrund und Ilse Derfl inger, Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe „Migration“ wurde der Istzustand der PensionistInnen der 1. Generation, der sogenannten „Gastarbeiter“, aufgezeigt. Es wurden auch mögliche zukünftige Entwicklungen skizziert. Drin Inez Kykal führte als Moderatorin durch die Sendung.

Ältere Menschen haben relativ oft nicht nur mit dem Problem der nachberufl ichen Lebensphase zu kämpfen, sie sind nicht selten gerade wegen ihres Alters Diskriminierungen ausgesetzt. Bei älteren MigrantInnen kommt die ethnische Diskriminierung als sogenannte „Fremde“ zum Teil noch dazu. Und ihrer Situation und ihren Bedürfnissen wird von staatlicher Seite noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gefragt ist Information in der jeweiligen Muttersprache, gefragt ist Pfl egepersonal mit den jeweiligen Sprachkenntnissen im Bereich der Betreuung in den Altenheimen und im Bereich der mobilen Pfl egedienste und natürlich auch niedergelassene ÄrztInnen mit den entsprechenden Sprachkenntnissen, besonders in jenen Wohnvierteln, in den viele Migranten leben. Im Sinne des Migrationsprojektes des PVOÖ „Miteinander statt Nebeneinander“, das als langfristiges Programm auf ein „normales“ Miteinander hinsteuert, stellte Landessekretär Hans Eichinger fest, dassn im Freizeitbereich vor allem über Sport und Musikveranstaltungen Gemeinsamkeit leichter aufzubauen sei. Daran wird in Zukunft verstärkt gearbeitet werden.

Landessekretär Hans Eichinger stellte uns SEIN Linz vor. Die Stadtrundfahrt ging vom Pensionistenverband in der Wienerstraße direkt zum Alten Rathaus, wo Integrationsstadtrat Stefan Giegler die Gruppe begrüßte.

Die Linz AG hatte uns dafür das Motorschiff „Eduard“ zur Verfügung gestellt.

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