Gestern hat Minister Mückstein im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit AK-Präsidentin Renate Anderl angekündigt, dass es eines seiner Ziele sei, die Armut in Österreich zu halbieren. "Das ist ein löbliches Vorhaben", meint PVÖ-Präsident Dr. Peter Kostelka, "ich schlage vor, gleich damit zu beginnen. Und zwar bei der Pensionsanpassung für das Jahr 2022."


Fakt ist: Die aktuelle Armutsgefährdungsschwelle beträgt laut Armutskonferenz für einen Einpersonenhaushalt 1.328 Euro monatlich. Über 1,2 Millionen Menschen sind in Österreich akut armutsgefährdet, weil sie ein Einkommen unter der Armutsschwelle haben. Das betrifft Kinder, Langzeitarbeitslose und vor allem betrifft es Frauen - vornehmlich jene, die schon in Pension sind.


"Der Equal Pension Day", jener Tag, an dem Männer seit Beginn des Jahres schon so viel Pension bekommen haben, wie Frauen bis zum Ende des Jahres bekommen werden, fällt heuer auf den 1. August. "Daran sieht man deutlich, wo der Hebel angesetzt werden muss, um Armut in Österreich rasch und wirksam zu bekämpfen", sagt PVÖ-Präsident Kostelka und meint abschließend: "Selbstverständlich gehört Armut in allen Altersstufen und für alle Geschlechter bekämpft. Doch Altersarmut bei Frauen ist ein brennendes Thema und wird - wenn nicht bald gegengesteuert wird - immer brennender werden. Deswegen ist es richtig und wichtig, hier einmal den ersten Schritt zu setzen.

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