Mit der bisher verfolgten Impfstrategie wird in keiner Weise auf die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren Rücksicht genommen. Den Pensionistenverband Oberösterreich erreichten das ganze Wochenende über unzählige Mails und Anrufe, in denen Mitglieder über ihre negativen Erfahrungen bei der versuchten Anmeldung zur COVID Schutzimpfung berichteten.


Viele kamen stundenlang nicht durch und dann gab es keine Termine mehr.

Zusammengefasst kann man sagen, dass viele unserer älteren Mitbürger enormem Stress und Ärger und am Ende Frust ausgesetzt waren, weil sie, oder ihre Angehörigen es nicht schafften einen Impftermin zu bekommen, so Präsident Heinz Hillinger.

 


Nach diesem Wochenende steht wohl klar fest, dass Hotlines, Onlineanmeldungen und zentrale Impfstationen nicht dem entsprechen, was unsere ältere Generation benötigt.

Die Forderung des Pensionistenverbandes ist daher, dass Impfungen vor Ort in gewohnter Umgebung bei den Hausärzten stattfinden sollen. Diese sind die direkten Ansprechpartner der älteren Menschen in Fragen der Gesundheit, sie kennen die Bedürfnisse ihre Patienten und die Patienten vertrauen ihnen.


Wenn wir wollen, dass sich die Menschen impfen lassen, braucht es keine groß angelegten und teuren Medienkampagnen. Wir müssen nur dafür Sorge tragen, dass sich die Menschen gut aufgehoben und begleitet fühlen und wir sie - im wahrsten Sinne – dort abholen, wo sie sind!, so Präsident Hillinger abschließend.

 

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